Evangelische Versöhnerkirche

Die Versöhnerkirche hat ihren Sitz im Max-Halbe-Weg 2 in Zech. Die evangelische Versöhnergemeinde Zech zählt derzeit mehr als 1600 Mitglieder und bildet zusammen mit St. Verena in Reutin eine Kirchengemeinde.

Pfarramt:
Evangelische Versöhnergemeinde Zech
Max-Halbe-Weg 2
88131 Lindau
Tel: 08382-9892760
E-Mail:
matz.vogt@freenet.de
Homepage: http://e-kirche.de/web/lindau-evangelisch

 

Öffnungszeiten:

  • Täglich, telefonisch nach Vereinbarungen
  • Montag Ruhetag

 

Gottesdienste: Jeden Sonntag in der Versöhnerkirche um 9.00 Uhr

Gemeindepfarrer: Pfarrer Matthias Vogt

 

Publikationen:

Über Termine und Programme informiert der „Monatsgruß“, der gemeinsame Gemeindebrief aller evangelischen Gemeinden Lindaus. Er wird an alle Gemeindemitglieder durch Austräger/-innen in die Häuser verteilt und liegt zudem im Vorraum der Versöhnerkirche aus.

Konzerte, Seniorenkreise, Gottesdienste für Groß und Klein

Zahlreiche Gruppen und Kreise haben im Gemeindehaus neben der Kirche ihren festen Platz. Viele Angebote werden in ökumenischer Zusammenarbeit mit der katholischen Nachbargemeinde St. Maria Königin des Friedens organisiert. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Die Angebote:

  • jeden Sonntag Gottesdienst (9.00 Uhr, Versöhnerkirche)
  • Ökumenischer Seniorenkreis (monatlich, Donnerstag, Gemeindehaus)
  • ökumenischer Frauenkreis im Gemeindehaus (14-tägig, Mittwoch)
  • Männerrunde Zech im Gemeindehaus (14-tägig, Donnerstag)
  • weitere Angebote finden Sie im „Monatsgruß“


 

Zur Pfarr- und Baugeschichte

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg, als der Stadtteil Lindau-Zech noch „Ziegelhaus“ hieß, gab es unter den wenigen Bewohnern in Zech einige evangelische Christen. Wer damals jedoch als evangelischer Christ in Zech einen Gottesdienst besuchen wollte, musste den weiten Weg nach St. Verena Reutin auf sich nehmen.

Gottesdienst im Gasthof  „Zum Zecher“ und im Schulhaus

Als nach dem Zweiten Weltkrieg in Zech ein Flüchtlingslager für Heimatvertriebene errichtet wurde, wuchs die Anzahl der evangelischen Christen in Zech stark an. Als Reaktion darauf wurde in Zech eine eigene „Gottesdienststation“ zunächst im Nebenraum des Gasthofes „Zum Zecher“, später im neuerrichteten Schulhaus eingerichtet. Der Gottesdienst fand dort 14-tägig statt. Den Mesnerdienst übernahm der Hausmeister der Schule, die seelsorgerliche Betreuung in dieser Zeit der jeweilige Reutiner Vikar. Mitte der der 1950er Jahre wurde jedoch der Wunsch nach einer eigenen evangelischen Kirche im Stadtteil immer stärker.

Jüngste Kirche der vier evangelischen Lindauer Kirchengemeinden

Am 1. Advent 1968 war es soweit: Die erste evangelische Kirche in Lindau-Zech konnte mit Gemeinde- und Pfarrhaus eingeweiht werden. Die Pläne für das Gemeindezentrum mit der in den 1960er Jahren beliebten Sichtbeton- und Flachdach-Bauweise stammten vom Münchner Architekten Heinrich Bäumler. In der Festschrift zur Einweihung der Kirche heißt es: „Dieses Gemeindezentrum ist nicht frommer Luxus für Anhänger des religiösen Hobbys. Es ist für die Zecher Bürger da, weil Gott für die Menschen gekommen ist. Und wenn Kleine und Große die Räume abnutzen, dann macht die Versöhnerkirche ihrem Namen Ehre.“ 2006 erlebte die Gemeinde einen strukturellen Wandel: Die Gemeinde der Versöhnerkirche in Lindau-Zech wurde, als die jüngste unter den vier evangelischen Kirchengemeinden der Inselstadt mit der Kirchengemeinde St. Verena vereinigt.