Mehrgenerationenhaus
Treffpunkt Zech

Herzlich Willkommen!

Das Mehrgenerationenhaus (MGH) „Treffpunkt Zech“  in der Leiblachstraße 8 ist eine offene soziale Einrichtung für Menschen aller Altersstufen und Generationen. Der Treffpunkt soll ein Ort der Begegnung sein, an dem das Miteinander im Stadtteil Lindau-Zech gelebt wird und jeder herzlich willkommen ist.

Dialog, Gemeinschaft und Begegnung

Im MGH Treffpunkt Zech stehen die Türen für alle Besucher offen und  jeder ist willkommen, eines der zahlreichen Angebote und Dienstleistungen kennenzulernen.
Junge Menschen lernen im Treffpunkt von Älteren gegenseitige Rücksichtnahmen, Toleranz und Verantwortung. Seniorinnen und Senioren haben mit Hilfe der Jüngeren Gelegenheit, Neues zu entdecken und sich aktiv einzubringen. Träger des 2007 eröffneten Stadtteiltreffs ist ein gemeinnütziger Verein, Treffpunkt Zech e.V. Er besteht aus engagierten Bürgern des Stadtteils. Der Treffpunkt ist ganzjährig geöffnet.


Was macht der Treffpunkt?

Der Treffpunkt Zech hat sich zum Ziel gesetzt, die Kommunikation der Zecher Bürger anzuregen, Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, berufliche Orientierung und Qualifizierung zu bieten und die Lebens- und Wohnqualität im Stadtteil zu verbessern. Dafür stehen Besuchern zahlreiche Angebote und Dienstleistungen zur Verfügung.
Beim Mittagstisch, in den Kinderbetreuungen, bei vielfältigen Kursangeboten können Kinder und Erwachsene Gemeinschaft erleben, Jugendliche einen Ansprechpartner finden, Familien Entlastung erfahren und Senioren ihre Erfahrungen an Jüngere weitergeben.

Wo befindet sich der Treffpunkt?

Der Treffpunkt befindet sich im Gebäude der Grundschule im Stadtteil Zech.    (Leiblachstraße 8, 88131 Lindau)

Wer darf in den Treffpunkt? Ohne Einschränkung einfach jeder.

 

Was bietet der Treffpunkt seinen Besuchern?

  • Erziehungsseminare
  • Internationales Frauenfrühstück
  • Kleinkinderbetreuung mit Sprachförderung
  • Musikgarten
  • Schülerbetreuung
  • Mittagstisch
  • Talente-Tauschtreff
  • Offenes Café
  • Schulungen
  • Nähhilfen
  • Patchwork ….

 

NACHGEFRAGT
Drei Fragen an Gabriele Zobel, Leitung MGH Treffpunkt Zech / Quartiersmanagerin

Gabriele Zobel leitet das Mehrgenerationenhaus Treffpunkt Zech.
Das generationenverbindende Miteinander und die Vernetzung des Stadtteils
sind ihr ein besonderes Anliegen.

1. Der Kerngedanke der Mehrgenerationenhäuser ist es, Menschen aller Altersstufen eine Begegnungs- und Aktionsstätte in ihrer Nachbarschaft zur Verfügung zu stellen. Maßgebliche Leitidee ist dabei das generationenübergreifende Miteinander. Wie sieht dieses Miteinander im Treffpunkt Zech aus?

Ein gutes Beispiel ist hier unser offener Mittagstisch. Dort kommen zweimal die Woche ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Eine Familie, die bei uns regelmäßig zu Gast ist, besteht sogar aus vier Generationen – vom Säugling bis zur Urgroßmutter mit nun schon 89 Jahren. Beim Mittagstisch sitzen Schüler, Lehrer, Senioren gemeinsam an einem Tisch, sprechen miteinander, genießen ihr Mittagessen und den Austausch zwischen den Generationen.

Ein weiteres Beispiel ist unser Zecher Bürgerforum. Dort sind 20-Jährige bis 75-Jährige als aktive Mitglieder vertreten. Und auch in der Kulturarbeit legen die Zecher Wert auf das Miteinander der Generationen. Eine von Zechern gestaltete Ausstellung im Treffpunkt unter dem Namen „Geschichte(n). Eine Erzählung in Bildern des Stadtteils Zech“ stellte die Schicksale und Erlebnisse von alten und jungen Zechern dar.

2. Um Besucherinnen und Besucher des Mehrgenerationenhauses in unterschiedlichen Lebenslagen wirksam unterstützen zu können, helfen starke Partner. Wie gestalten sich die Einbeziehung der lokalen Wirtschaft und die Vernetzung mit Verbänden, Kultur- und Bildungseinrichtungen?

Ein Erfolg ist sicherlich, dass jetzt schon große und kleine Unternehmen beim Übergang von Schule in Ausbildung mit uns kooperieren. Das heißt, sie bieten für Jugendliche Praktikumsstellen an und öffnen ihre Werkstätten für Jugendprojekte wie beispielsweise für den Bau von Metallbänken für unseren neuen Jugendtreff „fresh“. Zuversichtlich stimmt auch die Kooperation von Stadt, Jobcenter, Jugendamt und vielen anderen Institutionen hinsichtlich der beruflichen Eingliederung bis hin zur Kinderbetreuung. Die Kirchen in unseren Stadtteil engagieren sich mit einem Gartenmarkt und einem jährlichen Sommerfest und stellen ihre Kirchen für Stadtteilversammlungen zur Verfügung. Auch unser Sportverein TSG Lindau-Zech integriert Kinder und Jugendliche mit viel Engagement in seine Arbeit.

3. Der Treffpunkt ist als Informations- und Dienstleistungsdrehscheibe vor Ort ein wichtiger Garant für vielfältige und niederschwellige Angebote im Stadtteil Lindau-Zech. Welche Angebote sollen in Zukunft noch ausgebaut werden?

Ein Ziel für die Zukunft ist sicherlich der Ausbau unserer Dienstleistungsbörse im Treffpunkt. Hier sollen ein praktischer Einkaufsservice für Zecher Senioren, ein Fahrdienst und ein Babysitter-Dienst sowie Hilfe bei der Gartenarbeit angeboten und unkompliziert an Zecher vermittelt werden. Außerdem möchten wir unsere beruflichen Qualifizierungsangebote für Wiedereinsteigerinnen im pflegerischen Bereich ausbauen und Pflege ebenfalls als Stadtteildienstleistung anbieten.

 


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