St. Maria Königin
des Friedens

 

Katholische Pfarrkirche
St. Maria Königin des Friedens
Zechwaldstr. 32
88131 Lindau
Telefon: 08382-97100
Fax: 08382-97110
E-Mail: st.maria.lindau-zech@bistum-augsburg.de
Homepage: http://www.pfarrgemeinde-lindau.de/

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Dienstag und Freitag von 10:00-12:00 Uhr
(Frau Elke Bolsinger)

Gottesdienste:

  • Samstags Vorabendmesse 19:00 Uhr
  • Dienstags 18:30 Uhr
  • Am 1. Freitag im Monat ist um 9:00 Uhr Hl. Messe, danach Frühstück.

 

Stadtpfarrer: hochwuerden_oblinger
Georg Alois Oblinger

 

 

Zur Gemeinde gehört der katholische Kindergarten St. Maria mit Sitz in der Zechwaldstraße 32, direkt neben der Kirche. Der Kindergarten untersteht der Verwaltung der Diözese Augsburg. Die Leitung hat Frau Corinna Zillgith.

Zur Pfarr- und Baugeschichte

In den 1930er Jahren erfuhr Zech zahlenmäßig einen beachtlichen Aufschwung. Zählten vor dem Ersten Weltkrieg etwa 60 Bewohner zu dem Ortsteil an der österreichischen Grenze, erreichte die Einwohnerzahl bis in die 1960er Jahre nahezu 2000.

Schon in den frühen 50er Jahren zählte der junge Ort etwa 1200 katholische Christen, und es wuchs der Wunsch nach einer eigenen religiösen Mitte. Der Geistliche Rat Joseph Eisenloher unterstützte dieses Anliegen, betreute er doch neben der Pfarrgemeinde St. Josef Reutin, unter teils schwierigen Bedingungen, die Gemeinschaft der katholischen Zecher Christen. 1951 konnte mit Mitteln der bischöflichen Finanzkammer Augsburg der Stadt Lindau ein 4813 Quadratmeter großes Grundstück für 1 DM / qm abgekauft werden, das dem Bau einer Kirche, eines Pfarrhofes und eines Kindergartens dienen sollte.


Gottesdienste früher im Gasthof „Zum Zecher“ und in der Volksschule

Bis dato besuchten die katholischen Bürger des Ortsteils Zech die Gottesdienste in der Reutiner Pfarrkirche St. Josef. Später wurden Gottesdienste in der Gastwirtschaft „Zur Traube“ heute „Zum Zecher“ gefeiert, dann fanden regelmäßig Gottesdienste in einer Notbaracke des Flüchtlingslagers und seit 1950 in der damaligen neuen Volksschule statt.

Schritt für Schritt ans Ziel — Baubeginn 1956

Am 15. November 1953 fand die Gründungsversammlung des Kirchenbauvereins statt und schon am 17. September 1956 konnte mit dem Bau der Kirche begonnen werden. Verantwortlicher Architekt war der Augsburger Thomas Wechs, der von seinem Sohn Thomas Wechs jun. unterstützt wurde. Aus der Form des Bauplatzes ergab sich ein konischer Kirchengrundriss. In dem für 500 Gläubige konzipierten Innenraum führen alle Linien auf den Altar hin.

Gemeinsam neue Wege gehen

Am 9. Februar 1958 war es dann endlich soweit: In Anwesenheit des damaligen Diözesanbischofs Dr. Joseph Freundorfer erfolgte die Grundsteinlegung. Und bereits am 18. Dezember 1958 wurde das katholische Gotteshaus „St. Maria Königin des Friedens“ feierlich von Bischof Freundorfer eingeweiht. Ein besonderer Freudentag war für die Gemeinde der 8. April 1962. An diesem Tag erhielt der 32 Meter hohe Turm der Kirche vier neue Glocken. Auf der kleinen Glocke ist die Inschrift zu lesen: „Unter Deinen Schutz und Schirm fliehen wir, Maria, Königin des Friedens“. Das Gemälde im Chor der Kirche stammt von dem Augsburger Kunstmaler Georg Bernhard.