Arbeitskreis Kunst

„Freude an Farben und Formen vermitteln“

Der Arbeitskreis (AK)  Kunst wurde 2003 gegründet und veranstaltet regelmäßig Bilderausstellungen im Mehrgenerationenhaus Treffpunkt Zech. Kunst gilt dem AK als etwas Fassbares und Vermittelndes.

AK Kunst
Christa Hagel
Grenzsiedlung 51
88131 Lindau

Zielsetzung des Arbeitskreise Kunst:
Künstlerische Gestaltung im sozialen Raum

Ansprechpartnerin:
Christa Hagel

Das Angebot:

Mit seiner Arbeit will der AK Kunst  Freude an Formen und Farben vermitteln und zu einem besseren Verständnis untereinander beitragen. Deshalb finden die Ausstellungen an Orten der Begegnung statt. Etwa im Begegnungsraum des Mehrgenerationenhauses Treffpunkt Zech oder in der dortigen Treppenhausgalerie. Das Motto: Kunst kann Menschen zusammenführen.  So wird das soziale und interkulturelle Miteinander im Stadtteil gestärkt.

Nach dem Verständnis der Koordinatorin des Arbeitskreises Kunst, Christa Hagel, ist Kunst etwas Alltägliches. „Kunst gilt unserem AK nicht als etwas abgehobenes“, betont sie. „Unser Motto lautet: Jeder ist ein Künstler.“

Eine Ausstellung in den vergangen Jahren beschäftigte sich daher mit dem Thema „Hobbys“. Die Idee: Hobbys verraten viel über Menschen und ihren Lebensraum. Deshalb begann die Gruppe um den Arbeitskreis Kunst unter dem Motto „Zecher und ihre Hobbys“ unterschiedliches Material zu sammeln. In einer abschließenden Veranstaltung konnte das Ergebnis bewundert werden. Ausgefallene Hobbys waren darunter, etwa ein orientalischer Schleiertanz oder eine Trommlergruppe, die westafrikanische Rhythmen vorführte. Daneben wurden auch bekannte Hobbys, wie Aquarellmalerei oder das Handwerk Patchwork präsentiert.

Ein Schwerpunkt des AK Kunst ist es,  bei der kreativen Arbeit einen Bezug zu Zech und seinen Bewohnern herzustellen: „Künstler, die in Zech geboren sind, jemand der mit jemanden aus Zech verheiratet ist, dort lebt oder arbeitet“, so Hagel.

In diesem Sinne möchte der Arbeitskreis seine Arbeit fortsetzten: „Wir möchten kulturelle Vielfalt im Stadtteil einfangen und einen neuen Zugang zum jeweils ‚anderen‘ schaffen“, erklärt Hagel. Interessierte sind herzlich willkommen.

NACHGEFRAGT
Drei Fragen an Christa Hagel, Gründerin des AK Kunst in Zech

Christa Hagel ist
Gründerin des Arbeits-
kreises Kunst in Zech.

1. Welche Rolle spielt Kunst im Stadtteil Lindau-Zech?

Kunst ist selbstredend, überkonfessionell, alterslos. Mit künstlerischen Arbeiten, z.T. auch von Zecher Bürgern,  werden alle Zecher angesprochen, man kommt ins Gespräch.
Es kommen Menschen aus anderen Stadtteilen oder umliegenden Städten zur Besichtigung in das Mehrgenerationenhaus.

2. Welche Möglichkeiten bietet der Stadtteil für Kunstinteressierte?

Ausstellen darf jede/r, bevorzugt wer mit Zech etwas zu tun hat. Kunst im sozialen Raum hat einen besonderen Stellenwert, weil Kunst nicht nach Bildung, Herkunft oder Status fragt. Kunst gefällt oder gefällt nicht, darüber kann man reden. Und schöne Bilder werten den Begegnungsraum auf, machen lichter, fröhlicher.

3. Wie hat die Arbeit von Zecher Künstlern bisher den Stadtteil geprägt?

Wichtig ist dem AK Kunst auch das Image des Ortsteils Zech in den Medien, die ganze Stadt nimmt etwa bei Ausstellungen Anteil durch die Presse. Rückmeldungen zeugen von Überraschung, was in Zech jetzt alles „los“ sei. Somit ist mehr Heiterkeit und Freude durch die Ausstellungstätigkeit in den Stadtteil gekommen.